Aktiv telefonieren – 7 wichtige Grundsätze

Grundsatz 1: Gute innerliche Stimmung schaffen
Der Gesprächspartner am Telefon bemerkt – wie wir schon gehört haben – innert Sekunden, welche Stimmung wir haben. Wenn wir
also aktiv telefonieren, gilt es im Vorfeld des Telefonats eine gute innerliche Stimmung zu schaffen. Allfällige private oder berufliche Ärgernisse sollten für diesen Moment ausgeblendet werden.

Grundsatz 2: Klare Vorstellung von Inhalt und Ergebnis
Erst denken, dann reden – heisst es so schön. Vor einem aktiven Anruf sollten Sie sich unbedingt über Ihre Ziele und
Absichten im Klaren sein, was Sie genau erreichen wollen und welche inhaltlichen Punkte besprochen werden sollen.

Grundsatz 3: Einwände durchspielen und Grenzen definieren
Je schwieriger der Anruf, desto mehr Details, insbesondere auch mögliche Einwände seitens des Gegenübers, gilt es im Vorfeld
durchzugehen. Auf jeden Fall z.B. bei Verhandlungstelefonaten, die Leitplanken im Vorfeld definieren, bis wohin und nicht weiter.

Grundsatz 4: Mögliche Störfaktoren ausschalten
Versuchen Sie bei einem aktiven Anruf, dass Sie möglichst nicht gestört werden. Also, Türe schliessen im Vorfeld oder vorausgehende Info an Mitarbeitende geben. Und wichtig: wirklich genügend Zeit einplanen für den Anruf!

Grundsatz 5: Bewegung reinbringen
Im richtigen Moment aufstehen während des Telefonats kann Wunder wirken… Stehen Sie also bei einem wichtigen Telefongespräch ruhig mal auf und bewegen Sie sich durch den Raum. Die Stimme bekommt dadurch mehr Kraft und Ausdruck; Sie wirken sicherer und bestimmter.

Grundsatz 6: Nicht zu lange reden
Keine unendlich langen Monologe halten! Grundsätzlich gilt, so kurz wie möglich fassen, ohne dabei kurzangebunden zu wirken. Untersuchungen zeigen: nach einem 30 Sekunden langen Monolog schalten die meisten ab und folgen eigenen Gedanken.

Grundsatz 7: Am Schluss zusammenfassen
Vor dem Abschied vom Gesprächspartner ein Muss: das Besprochene – und vor allem, wenn es um Entscheidungen geht – auf jeden
Fall nochmals kurz zusammenfassen und beim Gesprächspartner nachfragen, ob dieser dem so zustimmt.

Viel Spass beim Ausprobieren und der Selbst-Beobachtung…

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